Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Ein Verbundprojekt der magdeburger Hochschulen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Interview mit der Verbundmanagerin des Weiterbildungscampus Magdeburg

Die Verbundmanagerin Dr. Ines Tetzlaff beantwortete einige Fragen zum Weiterbildungscampus Magdeburg und zu ihren Erwartungen vom Verbundprojekt.



1. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen ZWW (Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung) und WBC (Weiterbildungscampus Magdeburg)?

Zunächst einmal ist der WBC ein Projekt, welches das ZWW erfolgreich initiiert hat und dass, wenn alles gut läuft bis Mitte 2020 das ZWW bei der Etablierung von Weiterbildung an der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal unterstützt. In Gesprächen mit Verantwortlichen von berufsbegleitenden Studiengängen, sprechen diese häufig von „ihrem Baby“, wenn sie über den Studiengang sprechen. Wenn wir bei dieser Metapher bleiben, dann ist der WBC die Kinderwunschsprechstunde und das ZWW die Kita, d. h. der Ort an dem die „Kleinen“ gut aufgehoben sind und wachsen und gedeihen können.

 

2. Wenn die Projektlaufzeit 2020 zu Ende ist, woran würden Sie erkennen, das der WBC (in Zusammenarbeit mit dem ZWW) gute Arbeit geleistet hat?

Das ist nicht ganz einfach zu beantworten, da es sehr viele Akteure gibt, die Weiterbildung an beiden Hochschulen beeinflussen. Aber meine Vision und worauf ich gemeinsam mit dem Projektteam und dem ZWW hinarbeite, könnte man folgendermaßen beschreiben:

3. Nach einem Jahr Projektlaufzeit, wo steht das Projekt heute?

Ich bin zufrieden. Es handelt sich um ein Projekt mit vielen Akteuren, wie z.B. den Pilotstudiengängen, die eine Option auf Teilnahme haben, aber für sich selbst ein Tempo festlegen können, in dem die Entwicklung der Weiterbildungsangebote voranschreitet. Aber wenn man sich erst einmal begeistern lassen hat, dann sind diese Ideen zu vergleichen mit kleinen Kindern, man muss sich um sie kümmern, hat aber auch sehr viel Spaß mit ihnen.

Dann gibt es die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits tolle Ergebnisse vorweisen können. So liegt beispielsweise ein hilfreiches Instrument zur Curriculaübertragung vor, welches sicher ebenso spannend für grundständige Studiengänge sein kann. Die Unterstützungsmöglichkeiten die wir berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten in Bezug auf E-Learning bieten sind ebenso sehr empfehlenswert. Wer erste strategische Überlegungen in diesem Bereich unternimmt oder konkrete Bedarfe hat, dem kann ich nur ans Herz legen, Kontakt mit den zuständigen Transfer und Interventionsmanagern aufzunehmen.

Auch das Team der Formatentwicklung hat schon erste Ergebnisse. Wer sich dafür interessiert, es liegt schon eine Broschüre zum Thema Anrechnung vor.

Ein weiteres spannendes Thema ist die Entwicklung von Studierfähigkeit in der Studieneingangsphase. Wer möchte schon Studierende durch einen Studienabbruch verlieren? Denn gerade in der Weiterbildung ist der Aufwand der Teilnehmergewinnung sehr hoch. Auch hier liegen erste Erkenntnisse vor. So spielen z. B. organisatorische Herausforderungen und Orientierung im Studium aufgrund der Strukturen von Weiterbildungsstudiengängen weniger eine Rolle, als in grundständigen Studiengängen. Hingegen kommen die Fragen der Hochschul-, fachkulturellen und akademischen Integration insbesondere vor dem Hintergrund der stark auf Studienblöcke und E-Learning-Settings zurückgreifenden Studienstrukturen eine größere Bedeutung zu.

Unsere Transfer- und Interventionsmanager (TIM) begleiten diesen Prozess. Sie kümmern sich darum, wie die Forschungsergebnisse in die Pilotstudiengänge transferiert werden und testen ihre Praxistauglichkeit. Doch nicht nur das. Manche Fragen sind bisher nicht erforscht und müssen noch beantwortet werden auf dem Weg zum fertigen Studiengang. Da sind die TIM sehr pragmatisch und unterstützen die Pilotstudiengänge bei einer Vielzahl von Entwicklungsaufgaben. Eigentlich alles außer dass, was wirklich sehr eng mit der fachlichen Komponente verbunden ist.

Unsere Dienstleistung scheint sich in dieser Hinsicht herumgesprochen zu haben. So freuen sich schon drei weitere Piloten auf den gemeinsamen Weg zur Professionalisierung von bedarfsgerechten Weiterbildungsangeboten. Nicht zuletzt auch, um unter dem gemeinsamen Dach vermarktet zu werden. Was für jeden einzelnen Studiengang eine Herausforderung ist, da arbeiten ZWW und WBC an gemeinsamen Strategien um zu zeigen, warum WEITERBILDUNG in Magdeburg eine lohnenswerte Investition ist.

Unterstützt wird das Vorhaben auch in der Region. So schaffen Vertreter aus Politik und Wirtschaft immer wieder eine Plattform, auf der wir Angebote vorstellen und erste Kontakte zu Interessenten knüpfen können.

Das sind aber nur einige Ergebnisse. Wir laden alle Interessierten ein, uns zu besuchen, Fragen zu stellen und sich Hilfe zu holen auf dem Weg zum eigenen berufsbegleitenden Weiterbildungsformat.

 

 
Letzte Änderung: 13.09.2016 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 

Ansprechpartnerin:
Dr. Ines Tetzlaff
Verbundmanagerin
Weiterbildungscampus Magdeburg
Niels-Bohr-Str. 1
Raum 1.11
39106 Magdeburg

Telefon: 0391-6757-210
E-Mail: ines.tetzlaff(at)ovgu.de

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