Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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E-Learning in der Weiterbildung

 Warum ist E-Learning für die wissenschaftliche Weiterbildung relevant?

Die Studierenden in der wissenschaftlichen Weiterbildung haben oftmals eine andere Ausgangslage und andere Ansprüche an ein Studium als traditionelle Studierende, die direkt nach dem Abitur an die Hochschule kommen. Sie bilden eine fachlich heterogene Gruppe und haben unterschiedliches Vorwissen. Die Mehrzahl der Studierenden hat Berufserfahrung, viele studieren berufsbegleitend und haben bereits Kinder. Insbesondere Praxisbezug und Flexibilität des Studienangebots sind für diese Studierenden von großer Wichtigkeit. E-Learning-Angebote können einen Teil dazu beitragen, diesen Herausforderungen und Ansprüchen gerecht zu werden. Blended Learning-Formate, in denen online betreute Selbstlernphasen mit Präsenzlehre kombiniert werden, bieten die Grundlage für eine größere Flexibilität. Mobile Lernanwendungen ermöglichen Lernen überall und jederzeit. Mittels E-Learning-Anwendungen, wie Online-Vortests und Online-Vorkursen, können bereits vor Studienbeginn Lücken im Vorwissen ausgeglichen werden. Online-Betreuung bei Praktika, Experimentieren in virtuellen Laboren, Videokonferenzen mit Experten – auch der Praxisbezug eines Studienangebots kann durch digitale Medien unterstützt werden. Daneben ist ein gewisser Marketingeffekt für Lehrende und Hochschule nicht von der Hand zu weisen. Online-Angebote für potentielle Studierende, MOOCs und Videos (z.B. bei YouTube) für die interessierte Öffentlichkeit – dies alles führt dazu, dass Weiterbildungsangebote von Hochschulen besser wahrgenommen werden.

Ist die Erstellung von E-Learning-Inhalten sehr aufwendig?

Diese Frage lässt sich pauschal schwer beantworten. Sollen Multimedia und E-Learning-Umgebungen professionell erstellt werden, ist das mit erheblichem personellen und finanziellen Aufwand verbunden. Deutlich günstiger sind Lösungen, die von den Lehrenden selbst erstellt werden können – z.B. E-Learning-Kurse im Lernmanagementsystem der Hochschule. Auch hochschulübergreifende Kooperationen bei der Erstellung und Nutzung von Materialien können Kosten senken und Know-how akkumulieren. Sogenannte Open Educational Ressources sind momentan in aller Munde, diese werden im Netz zur Verfügung gestellt (z.B. auf dem YouTube-Kanal der oncampus GmbH der FH Lübeck) und können in der Lehre kostenfrei eingesetzt und teilweise sogar weiterbearbeitet werden. Es muss also nicht immer teuer sein. Für die Erstellung eines qualitativ hochwertigen Lernangebots spielen Inhalte und Didaktik eine entscheidende Rolle. Aufwand in die Erstellung zu stecken, lohnt sich dann, wenn eine langfristige Nutzung gewährleistet ist, wenn große Nutzergruppen bedient werden können oder die Nutzung sowohl in grundständiger Lehre als auch in der wissenschaftlichen Weiterbildung möglich ist. Auch spezielle Zielgruppen, mit hohen Anforderungen an die Qualität der Lernmaterialien oder spezielle Inhalte, bei denen der Mehrwert durch eine digitale Aufbereitung besonders groß ist, rechtfertigen einen höheren Aufwand.

Wie unterstützt der Weiterbildungscampus Lehrende, die E-Learning bzw. digitale Medien in der wissenschaftlichen Weiterbildung nutzen wollen?

Im Weiterbildungscampus sind mein Kollege Helge Fredrich und ich zuständig für die Beratung und Unterstützung der Lehrenden bei der Planung und Umsetzung von E-Learning-Szenarien sowie bei der Erstellung von multimedialen Inhalten. Im Idealfall wird die Einbindung digitaler Medien bereits bei der Planung von Weiterbildungsstudiengängen, Modulen oder Zertifikaten mitgedacht. Gemeinsam mit den Lehrenden klären wir vorab wichtige Fragen wie: Wo können digitale Medien bei der Durchführung des Studienangebots unterstützen? Welche Bedarfe haben Lehrende und Lernende? Welche Kompetenzen sind vorhanden? Welches Potential bieten die spezifischen Lerninhalte? Diesen Analysen folgen konzeptionelle Entscheidungen zum Einsatz bestimmter E-Learning-Szenarien und didaktischer Bausteine sowie zur Nutzung von Tools. Auch bei der praktischen Umsetzung können wir – im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten – unterstützen.

Autor: Dr. Anja Hawlitschek

 
Einen Überblick über die E-Learning Unterstützungsleistungen an den Magdeburger Hochschulen finden Sie hier.


Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungscampus im Bereich E-Learning haben, melden Sie sich bei den beiden zuständigen Transfer- und Innovationsmanagern:

Dr. Anja Hawlitschek - 0391- 886 4694

Helge Fredrich - 0391- 886 4334

 
Letzte Änderung: 13.09.2016 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 

Ansprechpartnerin:
Dr. Ines Tetzlaff
Verbundmanagerin
Weiterbildungscampus Magdeburg
Niels-Bohr-Str. 1
Raum 1.11
39106 Magdeburg

Telefon: 0391-6757-210
E-Mail: ines.tetzlaff(at)ovgu.de

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